Warkant
Wenn Warkant in jungen Jahren im weissen Trabergeschirr über den Celler Paradeplatz tanzte, stand das Publikum auf Stühlen und Bänken: Warkant, das Gangwunder der 80er-Jahre, so wie es einst vor ihm Wöhler oder Durban, deren Gene sich in ihm vereinen, gewesen waren. Seine Mutter Grandel v. Grande war 1981 eine der ersten Stuten, die mit World Cup I gedeckt wurde. Er sollte einmal Hannovers Dressurvererber par excellence und Hengst des Jahres 1996 werden.
Warkant verliess die Hunnesrücker Körung als unangefochtener Sieger, als ein Pferd mit Typ und Adel. An der Hengstleistungsprüfung nahm er nicht teil, verletzungsbedingt musste er während der Trainingsperiode längere Zeit pausieren, so dass für ihn ein Index von 119,2 ermittelt wurde, der auf den bis dahin erbrachten Leistungen basierte. Dieser Index gab schon Aufschluss über alles, was Warkant einmal auszeichnen sollte: eine stark dressurbetonte Vererbung. Seine Bewegungsstärke machten ihn als Aktionstraber zu einem der Stars der Celler Hengstparade. 2002 wurde er Hengst des Jahres. An Auktionen und im Turniersport sorgen Warkants Nachkommen für Aufsehen. Die Ergebnisse seiner Töchter bei den Zuchtstutenprüfungen machen ihn mit einem Zuchtwert in der Dressur von 146 Indexpunkten zu einem Top-Dressurvererber Hannovers. Neun seiner Söhne wurden in Hannover gekört.
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